beim Urlaub im Ausland: Einfuhrbestimmungen beachten

Andreas Schieder (bmf) informiert über Einfuhrbestimmungen und -beschränkungen

Damit es bei der Rückreise aus dem Urlaub keine bösen Überraschungen gibt

Presseinformation des bmf, 06.Juni 2012

„Damit die Urlaubsanekdoten von Sonne und Strand und nicht von bösen Überraschungen am Zoll handeln, gibt es Einiges, auf das man bei der Heimreise achten muss“, sagte Finanzstaatssekretär Andreas Schieder bei der heutigen Pressekonferenz zum Thema „Zoll und Urlaub“. Gemeinsam mit dem Teamleiter für Reiseverkehr vom Flughafen Wien, Roland Karner, informierte er über Einfuhrverbote und -beschränkungen. So muss Bargeld über 10.000 Euro jedenfalls immer beim Zoll gemeldet werden. Bei Zigaretten gilt innerhalb der EU eine Grenze von 800 Stück pro Person, bei der Einreise aus nicht EU-Staaten sind die Regeln strenger: Es dürfen maximal 200 Stück Zigaretten pro Person eingeführt werden. Außerdem müssen etwa alle Waren ab 300 Euro verzollt werden: Bei Flureisen gilt eine Grenze von 430 Euro. „Wenn man neuwertige Geräte, wie Laptops oder Kameras, mit in den Urlaub nimmt, sollte man die Rechnung zur Sicherheit dabei haben“, riet Schieder.

Genaue Regelungen gibt es auch für die Einfuhr von Tieren, Pflanzen und Lebensmitteln. So muss man innerhalb der EU etwa für mitreisende Hunde und Katzen einen Heimtierausweis vorweisen. Für Tiere aus Drittstaaten ist eine Untersuchung durch den Grenztierarzt vorgeschrieben. „Dabei geht es vor allem darum, zu verhindern, dass ansteckende Tierseuchen eingeschleppt werden“, so Schieder. Auch bei den Regelungen betreffend die Einfuhr von Pflanzen, Lebensmitteln und Medikamenten steht der Schutz der Gesundheit im Vordergrund.

Erfolgreiche Bilanz

„Die Bilanz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zoll kann sich durchaus sehen lassen“, resümierte Schieder über die Aufgriffszahlen im ersten Quartal 2012. Bei rund 26.100 Kontrollen gab es rund 1370 Aufgriffe. Insgesamt ist die Zahl der Aufgriffe von 2010 auf 2011 gestiegen: Vor allem im Bereich Tabakwaren und bei tierischen Produkten. Bei annährend gleichen Kontrollen, konnten die Gesamtaufgriffe um 24 Prozent gesteigert werden. „Ich möchte mich ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Zoll für ihre sehr effiziente Arbeit bedanken“, so Schieder. In Richtung der Reisenden sagte er: „Im Zweifel sollte man lieber alles deklarieren. Unsere Zöllner und Zöllnerinnen informieren bei Unklarheiten natürlich auch gerne“. Alle Informationen rund um Einfuhrbestimmungen finden sich auf der Homepage des Finanzministeriums unter: http://www.bmf.gv.at/zoll

Quelle: bmf