Haftung – Aufklärung – Strafrecht

Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht Spitalsärzte

Aufklärung eines 16-jährigen Patienten

Einsichts- und urteilsfähige minderjährige Kinder können nur selbst in die medizinische Behandlung einwilligen. Ist damit eine schwere oder nachhaltige Beeinträchtigung der Gesundheit oder Persönlichkeit verbunden, so muss auch der mit der Pflege und Erziehung betraute Vertreter zustimmen. Konkret lag kein Aufklärungsfehler vor. …mehr

Mehr
Haftung - Aufklärung - Strafrecht Kassenärzte Niedergelassene Ärzte Recht Spitalsärzte Wahlärzte

Aufklärung über Abwandern einer Spirale in den Bauchraum

Das Abwandern einer zur dauerhaften Empfängnisverhütung und lege artis eingesetzten Spirale wurde von den Gerichten als typisches Risiko gesehen, über welches auf jeden Fall aufzuklären ist. Ansonsten kann daher der Arzt selbst bei einer Behandlung nach den Regeln der ärztlichen Kunst schadenersatzpflichtig werden. …mehr

Mehr
Haftung - Aufklärung - Strafrecht Nichtärztliche Gesundheitsberufe Recht

Kosmetikerin erbringt medizinische Leistungen

Eine Kosmetikerin, die ohne medizinische Ausbildung ärztliche Leistungen durchführte, wurde zu Schadenersatz verpflichtet. Sie hat zwar darauf hingewiesen, dass sie diese Behandlungen nicht durchführen dürfe, allerdings hat sie vorgegeben, diesbezüglich sachkundig zu sein. Die Klägerin traf ein Mitverschulden im Ausmaß eines Drittels. …mehr

Mehr
Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht Spitalsärzte

Keine Verletzung der Aufklärungspflicht – dringlicher Eingriff

Der Umfang der Aufklärungspflicht ist stets eine Frage des Einzelfalls. In einem konkreten Fall war über eine allfällige Verletzung der Aufklärungspflicht wegen eines möglichen später eingetretenen Schlingenabszesses bei einer akuten, dringlich zu operierenden Appendizitis zu entscheiden. Die Gerichte sahen im Anlassfall keinen Aufklärungsfehler. …mehr

Mehr
Allgemeine Medizinrechtsthemen Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht

Arzt verabreicht ein nicht zugelassenes Medikament – Disziplinarstrafe?

Die Anwendung eines in Österreich nicht zugelassenen Medikamentes durch einen approbierten Arzt ist nicht per se als Verletzung der ärztlichen Berufspflicht zu werten. Grundsätzlich kann jedoch ein Arzt disziplinär verantwortlich gemacht werden, wenn er durch diese Verabreichung gegen die Verpflichtung zur gewissenhaften Betreuung verstößt.
…mehr

Mehr
Seite 1 von 1512345678...Letzte >>