Schlagwort-Archive: Einwilligung

Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht

Keine Aufklärungspflicht über Folgewirkungen bei Eintritt eines “typischen Risikos”

Ärzte sind verpflichtet, ihre Patienten vor der Durchführung medizinischer Behandlungen über die „typischen Risiken“, die auch bei sorgfältiger Arbeit eintreten können, aufzuklären. Bei Verwirklichung eines unvermeidbaren „typischen Risikos“ besteht jedoch keine Aufklärungspflicht über die Folgen der dadurch notwendigen Korrekturbehandlung. …mehr

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Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht

Keine Aufklärungspflicht über alle möglichen Impfschäden

Der OGH (1 Ob 14/12h) verneinte einen Schadenersatzanspruch eines Schulkindes, das nach einer Mumps-, Masern- und Rötelnimpfung an einer akuten Immunthrombozytopenie erkrankt ist: Ein verständiger Patient hätte die Impfung auch bei Aufklärung über diese mögliche und sehr selten vorkommende Erkrankung durchführen lassen. …mehr

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Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht

Kein Behandlungsfehler – Haftung wegen mangelnder Aufklärung?

Der OGH (5 Ob 231/10x) hat erneut auf die Wichtigkeit der individuellen Aufklärung hingewiesen. Auch wenn die Behandlung lege artis durchgeführt wird, besteht die Haftungsgefahr für die Krankenanstalt, bzw. den Arzt, wenn die Patientenaufklärung nicht ordnungsgemäß erfolgte. …mehr

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Allgemeine Medizinrechtsthemen Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht

Durchführung von Genanalysen: Muss der Patient einwilligen?

Ob ein Patient vor Vornahme einer genetischen Untersuchung einwilligen muss, hängt von dem zu analysierenden Krankheitsbild ab. Krankheitsbilder werden in verschiedene Typen eingeteilt. Grunds. ist bei Erkrankungen, die auf einer Keimbahnmutation beruhen oder für welche lediglich eine Prädisposition besteht, eine Einwilligung erforderlich. …mehr

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Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht

Haftung wegen strenger Aufklärungspflicht bei Augenoperationen mittels Laser

Korrekturen bestehender Fehlsichtigkeiten mittels Laser erfreuen sich bei den Patienten immer größerer Beliebtheit. Der Oberste Gerichtshof hat in seiner Entscheidung vom 13.10.2011 (1 Ob 202/11d) seine bisherigen Grundsätze bei medizinisch nicht zwingend notwendigen Operationen fortgesetzt und verlangt einen strengen Maßstab bei der Aufklärung. …mehr

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