Schlagwort-Archive: OGH (Oberster Gerichtshof)

Haftung - Aufklärung - Strafrecht Spitalsärzte

Letzter Hoden entfernt – Haftung wegen Aufklärungsfehler

Beim Kläger wurde der zweite Hoden entfernt, weil im Rahmen einer intraoperativen Schnellschnittuntersuchung von einem bösartigen Tumor, der im Nachhinein betrachtet gutartig war, ausgegangen wurde. Das Spital haftete wegen eines Aufklärungsfehlers über die – nicht sichere – Aussagekraft dieser Methode. …mehr

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Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht

Haftungsbefreiung wegen mangelnder Spezialausbildung?

Ein Radiologe, der ein Schilddrüsenkarzinom als Zufallsbefund nicht erkannte, wobei die Zuweisung diesen Bereich auch nicht umfasste, war nicht zu Schadenersatz verpflichtet. Nur ein Facharzt mit vertiefender Spezialisierung, nicht jedoch ein durchschnittlich ausgebildeter Facharzt hätte diesen Zufallsbefund richtig interpretieren können. …mehr

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Allgemeine Medizinrechtsthemen Recht

Verschwiegenheitspflicht und Testierfähigkeit des Patienten?

Ein Arzt kann sich im Zusammenhang mit der Frage der Testierfähigkeit des Patienten nicht generell auf seine ärztliche Verschwiegenheit berufen, sondern richtet sich diese nach dem feststellbaren oder mutmaßlichen Willen des Erblassers, den Arzt von seiner Verschwiegenheitspflicht zu entlasten. …mehr

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Allgemeine Medizinrechtsthemen Kassenärzte Niedergelassene Ärzte Recht

Keine Gehilfenzurechnung bei Krankentransport

Sozialversicherungsträger müssen nicht für allfällige Ersatzansprüche aufgrund eines Fehlers bei einem Krankentransport einstehen. Die Krankenkassen schulden lediglich die Bereitstellung von Fahrtdiensten und letztere fungieren – wie auch die Kassenvertragsärzte – nicht als Erfüllungsgehilfen der Kasse. …mehr

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Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht Spitalsärzte

Aufklärung eines 16-jährigen Patienten

Einsichts- und urteilsfähige minderjährige Kinder können nur selbst in die medizinische Behandlung einwilligen. Ist damit eine schwere oder nachhaltige Beeinträchtigung der Gesundheit oder Persönlichkeit verbunden, so muss auch der mit der Pflege und Erziehung betraute Vertreter zustimmen. Konkret lag kein Aufklärungsfehler vor. …mehr

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