Schlagwort-Archive: OGH (Oberster Gerichtshof)

Allgemeine Medizinrechtsthemen Niedergelassene Ärzte Recht Wahlärzte

Wahlarzt mit Rezepturrecht – Schadenersatz

Ein mit einer Rezepturberechtigung ausgestatteter Wahlarzt, der entgegen der Vereinbarung zu Unrecht Medikamente direkt auf Kosten der Krankenkasse abgibt, ist zum Ersatz der entstandenen Kosten verpflichtet. Er kann sich nicht darauf berufen, dass zuerst eine Verwarnung erfolgen muss und die Schadenersatzpflicht erst im Wiederholungsfall greift. …mehr

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Recht Spezielle ärztliche Berufsgruppen Spitalsärzte

Primararzt entlassen – Kündigung bestätigt

Das Dienstverhältnis eines Primararztes wurde aufgrund eines Kunstfehlers, der zum Tod des Patienten geführt hat, beendet. Dieser vorwerfbare Behandlungsfehler war nicht so gravierend, dass ein Entlassungsgrund bestanden hat, jedoch war eine Kündigung nach den geltenden landesgesetzlichen Vorschriften gerechtfertigt. …mehr

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Haftung - Aufklärung - Strafrecht Kassenärzte Niedergelassene Ärzte Recht Wahlärzte

Gynäkologin haftet für Begutachtungsfehler des Pathologen

Die Übermittlung von Gewebeproben einer Gynäkologin an einen Pathologen ohne Kenntnis der Patientin über diesen Umstand führte dazu, dass allfällige Fehlbeurteilungen des Pathologen der Gynäkologin zugerechnet wurden und somit kein eigener Behandlungsvertrag zwischen der Patientin und dem Pathologen entstanden ist. …mehr

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Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht

Aufklärungsfehler verneint – keine adäquate Alternative

Im Rahmen des Aufklärungsgespräches müssen Ärzte nicht über alle theoretisch in Betracht kommenden Alternativen informieren. Eine derartige Aufklärungsverpflichtung besteht allerdings dann, wenn mehrere Behandlungsmethoden mit unterschiedlichen Folgen und Risiken zur Verfügung stehen und der Patient eine echte Wahlmöglichkeit hat. …mehr

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Haftung - Aufklärung - Strafrecht Recht

Aufklärung am Vortag der Operation rechtzeitig

Nach Besprechung der medizinischen Möglichkeiten und Alternativen mit dem klagenden Patienten vereinbarte dieser einen Operationstermin. Die „eigentliche“ Aufklärung erfolgte dann am Tag vor der Operation – rechtzeitig, laut Meinung der Gerichte. Zudem ist der Beweis gelungen, dass der Patient auf jeden Fall in die Behandlung eingewilligt hätte. …mehr

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