Elektronische Rechnung ab 1.1.2013

Neue elektronische Rechnung ab 1.1.2013 (AbgÄG 2012):

Eine elektronische Rechnung ist eine Rechnung, die in einem elektronischen Format ausgestellt und empfangen wird. Ab 1.1.2013 können Rechnungen als E-Mail bzw E-Mail-Anhang, web-download oder auch – wie bisher – als Fax versendet werden. Die bisherigen hohen technischen Anforderungen an die elektronische Rechnung für Umsatzsteuerzwecke sollen deutlich reduziert werden. Zukünftig genügt ein innerbetriebliches Steuerungsverfahren, durch das ein verlässlicher Prüfpfad (Kontrollverfahren) zwischen Rechnung und Leistung geschaffen wird. Eine qualifizierte elektronische Signatur bzw ein elektronisches Übermittlungsverfahren (EDI) sind nicht mehr erforderlich. Das bisherige Erfordernis der Übermittlung von Sammelrechnungen entfällt ebenfalls. Die Papierrechnung selbst darf nur dann ausgefolgt werden, wenn darin auf die erfolgte elektronische Übermittlung Bezug genommen wird. Der Rechnungsempfänger muss der Verwendung der elektronischen Rechnung zustimmen. Die Echtheit der Herkunft, Unversehrtheit des Inhalts und Lesbarkeit der e-Rechnung müssen vom Zeitpunkt der Ausstellung bis zum Ende der Aufbewahrungsdauer (7 Jahre) gewährleistet sein. Wird ein und dieselbe elektronische Rechnung vom Unternehmer in mehreren Formaten ausgestellt (zB als PDF-Datei und xml-Datei), so hat der Unternehmer in den Dateien auf diesen Umstand hinzuweisen.